Nagelstudio Falkensee Nails by Nicole

 


 

 

 

Was Sie über Gelnägel wissen sollten

Gelnägel erfreuen sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Die Gründe dafür liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Denn eine Nagelmodellage bietet nicht nur Frauen mit dünnen, brüchigen Nägeln eine wunderbare Möglichkeit, ihre Naturnägel zu verstärken und zu verlängern.Das besondere Highlight einer jeden Nagelmodellage sind die vielfältigen Gestaltungsvarianten. Neben klassischem French und einfarbigen Lackierungen entstehen mithilfe kleiner Accessoires wahre Kunstwerke, die auch Ihre Hände zu echten Hinguckern werden lassen – und das dauerhaft!

Woraus bestehen Gelnägel & passen sie zu mir?

Die beiden verbreitetsten Formen der Nagelmodellage sind UV-Gel- und Acrylnägel. Unterschiede bestehen zwischen den beiden Methoden vor allem hinsichtlich Verarbeitung, Aushärtung und Entfernungsmöglichkeiten des Materials. Das Gel besteht aus einer UV-reaktiven Kunstharzmasse, die verschiedene Molekül-Strukturen wie Monomere und Oligomere enthält. Unter UV-Licht wird den Molekülen Energie zugeführt, sodass sie eine starke Verbindung miteinander eingehen und das Material aushärtet.

Bei einer Nagelmodellage mit Acrylgel wird ein spezielles Liquid, das ebenfalls Monomere enthält, mit einem Acrylpulver (Polymer) kombiniert. Das Zusammentreffen dieser beiden Komponenten löst eine Reaktion aus, die ein Schrumpfen der Zwischenräume zwischen den Monomeren zur Folge hat und zur Aushärtung des Stoffes führt.Dieser Prozess geschieht langsam genug, um das Material noch modellieren zu können. Grundsätzlich werden beide Varianten sehr gut vertragen. Um jedoch mögliche Unverträglichkeiten auszuschließen, empfehlen wir Ihnen, die Nagelmodellage zunächst an einem einzelnen Fingernagel zu testen.

Inhaltsstoffe von Gelen

  • Harz
    bildet die Basis aller Gele und verleiht dem Ergebnis sowohl Härte als auch Flexibilität.
  • Monomere
    sind kleine, sehr reaktionsfähige Moleküle, die unter bestimmten Voraussetzungen Reaktionen zeigen.
  • Oligomere
    sind aus wenigen, meist identischen Grundeinheiten (Monomere) aufgebaute Moleküle.
  • Polymere
    sind große Moleküle, die aus einer hohen Anzahl kleiner Moleküle (Monomere) bestehen.
  • Initiatoren
    lösen unter UV-Licht eine Reaktion aus, die zur Aushärtung führt.
  • Stabilisatoren
    halten das Gel während der Verarbeitung zähflüssig.
  • Farbstoffe
    beeinflussen die individuelle Farbe des Gels.

Varianten von Gelmodellage

  • Naturnagelverstärkung
    Bei der einfachsten Form der Nagelmodellage tragen Sie das Gel direkt auf den Naturnagel auf. Dieser sollte für ein schönes Ergebnis bereits eine ausreichende Länge aufweisen.
  • Tip-Modellage
    Bei dieser Variante werden vorgefertigte Kunststoffnägel (Tips) auf die Naturnägel geklebt und in die gewünschte Form und Länge gebracht. Anschließend tragen Sie das Gel auf.
  • Schablonenmodellage
    Bei der Schablonentechnik erfolgt die Verlängerung der Nägel über Schablonen, die bündig von unten an die Naturnägel angelegt werden. Das Gel tragen Sie auf die Naturnägel und bis zur gewünschten Länge auf die Schablonen auf, kürzen diese und bringen sie in Form.

Wer kann Gelnägel tragen?

  • Nagelbeißer
    Eine Nagelmodellage ist die perfekte Lösung für Nagelbeißer. Das Knabbern wird durch die Modellageschicht erschwert und der Naturnagel kann ungestört nachwachsen.
  • Gelnägel im Beruf
    Besonders im Gesundheits-, Pflege und Gastronomiebereich können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern aus hygienischen Gründen eine Nagelmodellage untersagen. Fragen Sie im Zweifel besser vorher nach.
  • ab 18
    Seriöse Nagelstudios nehmen Kunden in der Regel erst ab 18 Jahren (bzw. ab 16 mit einer Einverständniserklärung der Eltern) auf.
  • Ansonsten kann natürlich jeder eine Nagelmodellage tragen, der Wert auf gepflegte Hände und edel aussehende, kunstvoll verzierte Fingernägel legt.